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Vergesst Rot-Rot-Grün

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Dass nur Olaf Scholz (li.) und Rolf Mützenich als SPD-Kanzlerkandidaten im Gespräch sind zeigt, wie verzweifelt die Lage ist

Foto: Hans Christian Plambeck/laif

Auf eines kann man sich im politischen Berlin verlassen: Alle paar Jahre, in der Regel mit Blick auf die kommende Bundestagswahl, werden rot-rot-grüne Regierungspläne entworfen. Nun also haben die beiden Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger dazu ein 14-seitiges Strategiepapier vorgestellt, das vor allem eins auszeichnet – dass es sich jenseits aller Realitäten und sogar Wünschbarkeiten bewegt.

Vor Corona konnte man sich vielleicht tatsächlich derartigen Illusionen hingeben, angesichts scheinbar himmelstürmender Grünen, die bereits vom Kanzleramt träumten. Heute aber befinden wir uns in einer völlig anderen …

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