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Corbyn an der Heizung

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Corbyn wollte beide Lager des Brexit-Spektrums ansprechen. Nun ist seine Partei auf Talfahrt

Foto: Daniel Leal-Olivas

Mit nur 14,1 Prozent ist Labour alles andere als souverän aus der Europawahl hervorgegangen. Dabei hatte Parteichef Jeremy Corbyn während des Wahlkampfes Wert darauf gelegt, dass seine Botschaften tief in das Brexit-Großbritannien hineinhallen, in Metropolen genauso wie in Kleinstädte. Labour werde „nie die Partei der 52 Prozent oder der 48 Prozent sein“, hatte er mit Blick auf Ja und Nein beim EU-Referendum am 23. Juni 2016 erklärt. Die Zeit seither war sicher kein Kurprogramm für ihn und seine Partei oder die linke Bewegung, die ihn an die Parteispitze brachte. Fest steht: Für Labour hat es sich nicht ausgezahlt, Wähler auf beiden Seiten der Brexit-Spaltung im …

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