Loading

I have no choice, I hear your voice

Seit dem 1. Juni muss in jedem behördlichen Dienstgebäude Bayerns ein Kreuz hängen. Wie das genau aussehen soll, ist aber nicht festgelegt. Da bleibt einiger Raum für Schabernack. Man könnte zum Beispiel einen gekreuzigten Frosch mit Ei und Bierkrug an die Wand nageln, der Skulptur Martin Kippenbergers von 1990 nachempfunden. Wer es pikanter mag, nimmt das Krucefix-Aktbild der schwedischen Fotografin Elisabeth Ohlson Wallin her, auf dem zwei sinnlich umschlungene Männer das Kruzifix nachbilden. Oder man projiziert die Kreuzigungsszene aus Monty Pythons Life of Brian an die Wand, so wie es letzte Woche das jüngst gegründete „Bündnis für Kreuzvielfalt an Bayerischen Hochschulen“ am Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) getan hat. Am Mittwoch vor Fronleichnam machte es perf…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.