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Einmal Öko und zurück

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SPD-Chef war er nur kurz. Als Landesfürst von Brandenburg förderte Matthias Platzeck dort den Kohleabbau

Foto: Florian Gaertner/Photothek/Getty Images

Auf dem Plakat, das im Frühjahr 1993 in Leipzigs Innenstadt hing, stand „Umschwung Ost“. Ins erste Wort hatten die Grafiker eine Weltkugel montiert; wer wollte, konnte auch „Umweltschwung Ost“ lesen. Beabsichtigt war beides: Die Grüne Liga, das Netzwerk der ostdeutschen Umweltbewegung, hatte zur Bundesdelegiertenkonferenz geladen. Vor allem in den Kohleregionen rings um Leipzig, Bitterfeld und in der Lausitz kam der Strukturwandel nicht in Schwung.

Matthias Platzeck war mit dem Zug angereist. Das hätte er nicht tun müssen, Platzeck, im Herbst 1989 Mitbegründer der Grünen Liga, war mittlerweile Umweltminister des Landes Brandenburg…

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