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Der äußere Feind

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Macron bietet sich als letzter mächtiger Partner an und fordert dafür Entgegenkommen. Merkels Antwort ist eher reserviert

Foto: Xinhua/Imago

Die größte Hoffnung jener, die Europas Staaten zusammenhalten wollen, sitzt nicht in Berlin oder Paris. Sie sitzt in Washington. Präsident Trump mischt die Weltwirtschaft auf, verhängt Strafzölle gegen Stahl- und Aluminiumimporte und spart die EU nicht aus. Das verschafft den Europäern einen starken Anreiz zur Geschlossenheit. Nur als Gruppe, heißt es, können die EU-Staaten der transatlantischen Herausforderung entgegentreten. Das Problem: Während der äußere Feind die Geschlossenheit notwendig macht, scheitert die Einigung Europas an den Widersprüchen einer Kooperation unter Konkurrenten.

Ungeachtet dessen wird gegen die US-Handelspolitik e…

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