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Vier Gänge für alle

Nur eine Sünde gibt es im Restaurant mit französischen Freunden: die Rechnung auf den Centime genau aufzuteilen, womöglich gar mit einer Taschenrechner-App. Das gemeinsame Essen ist für Franzosen und Französinnen noch immer ein wichtiges soziales Moment, ein geselliger Genuss, für den gern viel Zeit und, wenn man genug davon hat, gern auch viel Geld ausgegeben wird. Wer sich gemeinsam auf einen Aperitif verständigt, den Wein passend zu Vorspeisen und Hauptgericht auswählt und, unter angeregtem Geplauder, selten vor Mitternacht zu Mousse au Chocolat und Crème brûlée übergeht, der mag danach nicht rechnen, der lädt sich einfach wechselseitig ein.

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