Loading

Wie es ist, wie es war

placeholder article image
Chemnitz 1993 oder Bukarest 2013?

Foto: Sean Gallup/Getty Images

Beim Schreiben sich selbst preisgeben, gerade wenn es schmerzhaft ist: Es ist dieser Mut, der den Roman von Lavinia Branişte so eindringlich macht. Eine junge Frau, Sonia, offenbart sich im „Durcheinander der Gefühle“, in ihrer „Müdigkeit“. Irgendwie denkt man an Elena Ferrantes Neapolitanische Saga, obwohl der Hintergrund völlig anders ist, es ist die feministische Perspektive, aus der Branişte schreibt.

„Man setzt sich der Öffentlichkeit aus und das kostet.“ Das sagt Vlad Petre, der Sonia – ohne Vertrag, mit vagem Honorarversprechen – für ein Drehbuch engagiert hat, ein 45-jähriger Regisseur, „der sich seit zwanzig Jahren wünscht, mit einem Spielfilm zu debütieren“. Um Nicolae Ceauşescus Gattin Elena und beider To…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.