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Tat mit Vorgeschichte

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Ehrentribüne des Festumzuges zum „Hessentag“ 2019

Foto: Yann Walsdorf/Picture Alliance

Er wollte, dass der Terror „zu ihnen“ kommt, sagte der hessische Neonazi Stephan Ernst vor Gericht. Zu ihnen – damit meinte er Politiker, die sich für Migranten und Menschenrechte in Deutschland einsetzen. Politiker wie den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, den Ernst am 1. Juni 2019, kurz vor Mitternacht, mit einem Kopfschuss aus nächster Nähe förmlich hinrichtete. Es war der erste rechtsextremistisch motivierte Mord an einem bundesdeutschen Politiker.

Zwei Jahre ist die Tat her, der Mörder ist inzwischen zu lebenslanger Haft verurteilt worden, wenn auch noch nicht rechtskräftig. Jetzt hat der Frankfurter Journalist Martín Steinhagen eine lesenswerte Darstellung der Hintergründe des…

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