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Für den Zweifel

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Urban, akademisch, links: Manchmal fühle ich mich wie ein Klischee, etwa im Straßenverkehr. Daran nehme ich per Drahtesel teil, zum Tochter-Kutschieren gibt es ein Lastenrad. Selten nutzen wir Carsharing, um Sperrgut in den Garten zu schaffen.

Auch kulturell bin ich kein Automobilist. Die deutsche Autobahn war mir nie „Freiheit“, sondern stets Stress. Der „Fahrspaß“ ist mir fremd, den andere ob Schubkraft oder Klang von Motoren empfinden – und die Ästhetik von Karosserien lässt mich kalt. Dennoch gibt es eine Art von Kritik am Auto, die mich auf die Palme bringt.

Das fiel mir vor Jahresfrist auf, als die Straße vor meinem Haus zur Fahrradstraße wurde. Anfangs, als der Durchgangsverkehr schon verboten, aber noch möglich war, wurde es Volkssport, regelbrechenden Autos hinterherzufeixen…

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