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Der skandalöse Umgang mit der Causa Giffey

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Franziska Giffey nimmt das Dokument, das ihren Rücktritt bestätigt, aus Infektionsschutzgründen selbst in Empfang

Foto: Maja Hitij/Getty Images

Franziska Giffey ist am Widerspruch von Geist und Macht gescheitert. Damit man hierzulande promoviert wird, muss ein eigener Beitrag zur Forschung vorliegen. Diesen Beitrag hat die als Familienministerin zurückgetretene SPD-Politikerin in ihrer Doktorarbeit nicht erbringen können. Und die Fußnoten weggelassen, damit es wenigstens danach aussah.

Mit anderen Worten: Um sich im Politikbetrieb mit akademischen Meriten schmücken zu dürfen, hat sie betrogen. Der eigentliche Skandal aber ist der Umgang mit dem Skandal. Der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch spricht in den sozialen Medien von „geradezu lehrbuchartigem Re-Framing“. Vermutl…

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