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Wir kleiden uns ja erst seit 70.000 Jahren!

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Modetrends kommen im fortschreitenden Kapitalismus immer schneller. Zum Glück bedeutet das auch, dass sie schneller wieder verschwinden

Foto: Picture Alliance/Photoshot

Die Nähmaschine schnurrte, „meine Großmutter wippte, und ich war glücklich. Das ist eine meiner frühsten Kindheitserinnerungen.“ So beginnt Katia Eichinger ihren Reigen zu Modefragen. „Mode war für mich damals etwas, was man selbst herstellt und selbst bestimmt. Erst sehr viel später verstand ich, dass eine globale Industrie dahintersteht.“ Immerhin waren damals die obligaten Schnittmusterbögen ein glänzendes Geschäft (für mich waren sie noch geheimnisvoller als Landkarten, noch weniger verständlich als Aufmarsch- und Schlachtenpläne).

Katia Eichinger beschränkt sich in ihren Essays elegant. Ihre Reflexionen gehen…

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