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Wisch und weiter

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Tierra Whack weiß: One minute ist eigentlich fast schon 2 much

Foto: Rich Fury/Getty Images

Als ihr Hund gestorben ist, war das der Rapperin Tierra Whack gleich zwei Songs wert. Oder, um genau zu sein: zwei Songs in einem. Das Stück namens Pet Cemetery von ihrem letztjährigen Debüt Whack World beginnt mit Klavier und Hundegebell, eine Snare-Drum knattert raptypisch los, aber Whack nutzt ihre niedlichste Singsangstimme, um einen Dialog mit Gott zu eröffnen. Ob denn wirklich alle Hunde in den Himmel kämen, will sie wissen, und weil ihr niemand antwortet, muss sie den Einsatz erhöhen. Pet Cemetery wird vom unfertigen Doo-Wop-Schnipsel zum formvollendeten Gospel, Menschen klatschen in die Hände, ein Chor hebt an zum Donnergesang – und dann ist plötzlich alles vorbei. Wie auch die 14…

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