Loading

So viel Weißbrot für die Katzen

placeholder article image
Wie jedes Jahr zum Ramadan steigen auch auf den Marktplätzen von Tunis die Preise für Lebensmittel. Die Händler nutzen die höhere Nachfrage zum Fastenbrechen für sich

Foto: Fethi Belaid/AFP/Getty Images

Der Tunesier Sami schüttelt den Kopf. Der Sinn des islamischen Fastenmonats Ramadan sei es doch, die Entbehrung zu spüren, unter der arme Mitbürger tagtäglich leiden. „Und was macht die Regierung? Sie senkt die Preise.“ Das sei wohl für die Armen gut, aber der Rest würde dann viel zu viele Lebensmittel kaufen und den Rest einfach wegschmeißen.

Abgesehen davon, dass sich der Ramadan durch den Mondkalender jedes Jahr um zehn Tage nach vorne verschiebt, läuft er in Tunesien immer gleich ab: Kurz vorher flattern die Supermarkt-Prospekte mit Sonderangeboten ins Haus, während in den Me…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.