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Nie mehr zurück zu alten Tagen

So kündigen sie sich an – die vierte und fünfte Führungsgeneration nach Gründung der Volksrepublik 1949. Es sind die Geschehnisse vor 30 Jahren, der Aufstand in Peking und der Aufruhr auf dem Tiananmen-Platz, die ein inneres Beben auslösen, wie es seit der Kulturrevolution Mitte der 1960er beispiellos ist. Der Geschichtsstrom reißt ein Land mit sich fort, brandet an vermeintlich befestigte Ufer, droht sie zu fluten. Wer danach die Kommunistische Partei Chinas als Generalsekretär führt, hat verinnerlicht, dass ein innerer Konflikt mit derart heftigen Ausschlägen auf einer nach oben offenen Eskalationsskala für alle Zeit verhindert gehört.

Parteichef Jiang Zemin, berufen, als Anfang Juni 1989 die Volksbefreiungsarmee nicht das Land, sondern dessen Führung verteidigt, präsentiert in seiner…

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