Loading

„Auch wenn man ihn nicht mag, muss man …“

placeholder article image
Kollateralschaden?

Foto: wikileaks.org/AFP

Ihm drohen jetzt 175 Jahre Gefängnis. Verstöße gegen das Spionagegesetz in 17 Fällen, unter anderem das legt Donald Trumps Justizministerium dem Wikileaks-Gründer Julian Assange zur Last. Weltweit hat dies eine Welle des Entsetzens ausgelöst, ausnahmslos alle namhaften Journalisten sind sich einig: Das ist nichts anderes als ein direkter Angriff auf den Ersten Zusatzartikel der US-Verfassung – und damit auf den Kern der Pressefreiheit. „Dieser Fall wird über die Zukunft der Medien entscheiden“, twitterte Edward Snowden.

Was viele Journalisten im Gegensatz zu Snowden verschweigen: Assange selbst hat stets unermüdlich behauptet, dass diese Anklage gegen ihn erhoben werden würde und dass er genau deshalb Ecuador um Asyl ersucht habe. Dafür…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.