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Was du nicht siehst

Anders als bei Spielfilmen geht es uns beim Sehen von Dokumentarfilmen um die Art, wie diese sich zur Welt ins Verhältnis setzen. Seit einigen Jahren erfreuen sich Dokumentarfilme wieder größerer Beliebtheit; selbst experimentellere Formen wie Philip Scheffners Arbeiten (zuletzt Havarie, 2016) oder Leviathan (2012) von Lucien Castaing-Taylor und Véréna Paravel finden im Kino Zuschauer.

Mit Sichtbar machen reflektiert nun ein Sammelband die Politiken des Dokumentarfilms, wie es im Untertitel heißt. Was wird wie unter welchen Bedingungen vorgeführt – oder eben gerade nicht. Doch der Band will mehr als das: eines der in der Einleitung formulierten Grundanliegen ist es „eine Filmsprache zu erfinden und weiterzuentwickeln, die ... für ein visuelles Denken geschaffen ist, das ‚den Bewegungen …

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