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„Ich bin kein Mäzen“

Richters Arbeitsplatz ist eine dieser Berliner Hinterhofwerkstätten, erreichbar mit dem Lastenaufzug, wenn Besuch kommt, muss der Maler den Liftboy geben. Der Atelierboden ist mit Orientteppichen ausgelegt, an den Wänden hängen Leinwände, auf denen schemenhafte Figuren miteinander ringen. Auffälligstes Möbel: zwei schwarze Lautsprechertürme, die zugehörige Anlage steht hinter einer Trennwand bei den Platten.

Richters Ordnungssystem gestaltet sich stark vereinfacht so: unten die deutschen Sachen, also auch die seines Labels Buback, in der Mitte Punk (englisch und amerikanisch getrennt), darüber sehr viel HipHop. Ganz oben: Bach, Eisler, Weill, Brecht. Dazwischen Songwriter, Psychedelic, Blues, Jazz, Noise, Indie und Elektro. Das letzte Dinosaur-Jr.-Album mit dem Coverbild von Richter ist…

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