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Der Mann ist eine Bank

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Auffällig an ihm ist einzig seine Unauffälligkeit: Sergio Mattarella

Foto: Partricia de Melo Moreira/AFP/Getty Images

Sergio Mattarella ist ein Christdemokrat alter Schule: Übriggebliebener einer untergegangen Welt. Sieben Mal war er seit 1983 Abgeordneter, war Verteidigungs- und Bildungsminister, dann Verfassungsrichter, bevor Matteo Renzi ihn 2015 zum Staatspräsidenten machte. Auffällig an ihm ist einzig seine Unauffälligkeit: Grau, leidenschafts- und lautlos hat er bislang auch das Amt des Staatspräsidenten ausgeübt, beschränkte sich aufs Protokollarische, hielt keine Rede, die in Erinnerung geblieben wäre.

Eben darum hatten ihm die wenigsten zugetraut, das Tauziehen mit den Siegern der Wahlen vom 4. März, Lega-Chef Matteo Salvini und 5-Sterne-Anführer Luigi Di Maio, gewinnen…

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