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Vom linken Argwohn gegen die Wimpel

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Auf den Hunde gekommen? Foto: Christian Ohde/Imago

Alle zwei Jahre dasselbe. Auch dieser Tage flattern zur EM, wie zuletzt zur WM, „Schland“-Fähnchen an Autos, und die Supermärkte sind voll mit Merchandisemumpitz in Schwarz-Rot-Gold. Abermals wird unter Linksliberalen jetzt die Gretchenfrage gestellt: Sag, wie hältst du’s mit dem Partypatriotismus?

Handelt es sich bei der Fußballfolklore, die hierzulande seit der WM 2006 besonders eifrig kultiviert wird, um einen zwar nervigen, aber harmlosen Eventfirlefanz, womöglich um den Ausdruck eines entspannten Verhältnisses zur Nation? Oder muss man die schwarz-rot-goldene Euphorie als erste Stufe des Abrutschens in den Nationalismus verbuchen, zumal in einer Situation, in der rechtspopulistische Parteien europaweit auf dem Vormarsch sin…

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