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Drinnen vor der Tür

Zur Ausstellung Immer bunter - Einwanderungsland Deutschland, die derzeit im Deutschen Historischen Museum in Berlin zu sehen ist (siehe Freitag 21/2016), zeigt das dortige Zeughauskino als rigorose Erweiterung eine Filmreihe mit 13 Werken des großen Unbekannten Sohrab Shahid Saless. Der im Iran geborene Künstler war einer der wichtigsten transnationalen Filmemacher des deutschen Kinos, zwischen 1975 und 1992 drehte er hier Filme.

Die Bundesrepublik war sein erstes Exil, nachdem Saless einen dritten Film im Iran nicht hatte drehen können; in seinem zweiten Exil, den USA, starb er erschöpft 1998. Seine Produktionen erkämpfte sich Sohrab Shahid Saless an den Rändern des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in immer neuen Auseinandersetzungen mit der „Managementerei“ einer stickigen deutschen…

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