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Der Autoknacker

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Jürgen Resch schmiss das Studium für die Umwelthilfe. Heute ist er ihr Geschäftsführer Foto: Cchristian Thiel/Imago

Unterhält man sich in diesen Tagen mit Umweltschützern, bekommt man nur Gutes über Jürgen Resch zu hören. „Er hat ein phänomenales Durchhaltevermögen“, heißt es. „Seine Zähigkeit ist beeindruckend“, sagt ein früherer Mitarbeiter. Die Komplimente sind nicht frei von Nervosität. „Die Sache“, lautet eine oft geäußerte Einschätzung, „kann durchaus existenzbedrohlich werden.“

Die Sache, von der hier die Rede ist, lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH), der Jürgen Resch seit 30 Jahren vorsteht, hat sich mit der mächtigen Automobilindustrie angelegt. Seitdem tobt eine Schlacht der besonderen Art. Enthüllungen auf der einen Seite, Drohbrief…

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