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Das Spiel lesen

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Berti Vogts 1971 Foto: Metelmann/Kicker/Imago

In einer grauen Vorzeit wurden fußballbegeisterte Intellektuelle verachtet, später dann nur noch ihre Bücher. Auch das ist so gut wie vorbei. Inzwischen deuten sich sogar Allianzen an, etwa wenn Philipp Lahm seine Autobiografie im Kunstmann-Verlag erscheinen lässt und dadurch an seinem Image als Feingeist arbeitet. Der Fußball ist, dieser Artikel ist ein weiterer Beleg dafür, längst in den Feuilletons angekommen.

Bedauerlicherweise führt diese Entwicklung dazu, dass Autoren, die erkennbar keine Ahnung vom Thema haben und sich auch gar nicht damit befassen wollen, anfangen, sich trotzdem genötigt zu fühlen, es irgendwie literarisch aufzuarbeiten. Auf dem Cover von Jean-Philippe Toussaints neuester Veröffentlichung steht einerseits sei…

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