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Putins Partei im Abwind

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Das Symbol der Partei „Einiges Russland“

Foto: Itar-Tass/IMAGO

Am 19. September stehen Parlamentswahlen an, bei denen signifikante Verschiebungen denkbar sind, sollten derzeitige Umfragewerte das Ergebnis vorwegnehmen. Der sogenannten Putin-Partei „Einiges Russland“ bliebe demnach nur mehr ein Zuspruch zwischen 27 und 29 Prozent. Mit der komfortablen Zwei-Drittel-Mehrheit in der Staatsduma, wie es sie mit der ablaufenden Legislaturperiode gab, wäre es ebenso vorbei wie mit einer Fraktion, die einen konservativen, staatstragenden Kurs im Alleingang durchsetzen kann.

Die fallende Sympathiekurve hat damit zu tun, dass die Partei in der russischen Bevölkerung bei Weitem nicht so beliebt ist wie Wladimir Putin selbst, der in repräsentativen Befragungen auf doppelt so hohe Unterstützun…

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