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„Jede Erhöhung des CO₂-Preises trifft Ärmere“

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Foto: Paula Winkler für der Freitag

Bis vor Kurzem wirkte Klimapolitik wie etwas, das irgendwann in der Zukunft greifen wird. Sie hatte keine Auswirkung auf den Alltag, sie kostete nichts. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern: Klimapolitik wird jetzt ins Geld gehen. Die Frage ist nur: Wer zahlt wie viel? Und wie gerecht werden die Kosten verteilt?

der Freitag: Herr Engelke, die „Welt“ hatte kürzlich die Schlagzeile „Für Arme sind die Klimaschutz-Kosten bedrohlicher als der Klimawandel“. Bei uns stand die Überschrift: „Die größte Gefahr für Arme ist das Klima“. Wer liegt denn richtig?

Thomas Engelke: Nun, ich würde sagen, dass Ärmere als Erste von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind. Maßnahmen für den Klimaschutz kosten zwar, ein ungebremster Klimawandel würde a…

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