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Glotz nicht so

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Knallige Kostüme, gesellschaftliche Relevanz: Alexa Davies in „Harlots“

Foto: Liam Daniel/Everett Collection/Imago Images

Die meisten Tage waren gut, nicht wie in den Hurenhäusern in Büchern und Theaterstücken und später im Kino. Da war nirgendwo ein wirkliches Freudenhaus zu sehen, immer nur die Vorstellung, die sich Männer davon machten – wie sich eben ein gewöhnlicher Freier Menschen vorstellt, von denen er keine Ahnung hat.“

Ob Nell Kimball mit dieser Aussage recht hat? Ihr angeblich autobiografisches Werk Memoiren aus dem Bordell, das um 1900 spielt und ihr Leben als „Madame“, Chefin eines Bordells in New Orleans beschreibt, kam 1970 in den USA heraus, 29 Jahre später brachte Eichborn eine deutsche Übersetzung auf den Markt. Schon kurz nach der ersten Veröffentlichung wurden…

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