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Schnittig mittig

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Spanien vom laufenden Meter, solange der Vorrat reicht

Foto: Juan Medina/Reuters

Zwei Lager, ein linkes und ein rechtes, haben sich vor der Parlamentswahl vom 28. April nichts geschenkt. Sie ließen keine Gelegenheit aus, im Rivalen den Gegner zu sehen, der attackiert gehörte. Fortschritt gegen Rückschritt, das lebendige, das nationale Spanien gegen Putschisten und Linksradikale, das um Befreiung ringende Katalonien gegen einen repressiven Zentralstaat – so einige der Zuschreibungen, die den Wahlkampf beherrschten, ja monatelang die Debatten prägten und weiter prägen. Diese Polarisierung brachte auf dem linken wie rechten Flügel zusammen, was nicht recht zusammengehört. Ungeachtet dessen gab es einen klaren Gewinner: den Regierungs- und Sozialistenchef Pedro Sánchez. Mit knapp 29…

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