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Starre Körper unter grauen Decken auf dem Asphalt, davor ein Panzer: Für die Hauptversammlung des Rheinmetall-Konzerns am 9. Mai in Berlin war das eine adäqate Kulisse. Inszeniert hatten sie Rüstungskritiker, um auf Rheinmetalls Pläne aufmerksam zu machen, sich am Bau einer Panzerfabrik zu beteiligen – ausgerechnet in der Türkei. Für die Manager eine „einzigartige Herausforderung“, für Kritiker des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, der die kurdische Bewegung brutal unterdrückt und Journalisten einsperrt, ein Affront. Nach Recherchen von Correctiv sind die Partner der Deutschen vor Ort nicht nur große Erdoğan-Freunde, sondern zudem geschäftlich mit Firmen in Katar verwoben. Die in der Türkei produzierten Panzer könnten also auch an andere Konfliktparteien in der Region geliefe…

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