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Wer arm ist, bleibt arm

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Der Anteil der, „stark materiell benachteiligten“, wie es im Armutsbericht heißt, sinkt. Dennoch gelten nach wie vor 15 – 16 Prozent der hier lebenden Menschen als von Armut bedroht, 40 Prozent davon dauerhaft

Foto: Rupert Oberhäuser/IMAGO

Als vor genau 20 Jahren die Bundesregierung den ersten Armuts- und Reichtumsbericht (ARB) veröffentlichte, folgte er dem Ziel, der damals aufgeheizten Diskussion eine empirische Grundlage zu geben und sie zu versachlichen. Neu an den statistischen Erhebungen war nicht nur das politische Eingeständnis existierender Armut, sondern auch der Lebenslagen-Ansatz. Er ist darauf ausgerichtet, die soziale Teilhabe bestimmter Bevölkerungsgruppen zu identifizieren. Als armutsgefährdet gelten demnach Menschen, die weniger als 60 Prozent des mittleren Eink…

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