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Gruner + Jahr – das bittere Ende der Story

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Julia Jäkel fehlte es als G+J-Chefin nicht an englischen Manager-Floskeln, aber an zündenden Geschäftsideen und journalistischem Ethos

Foto: Christian Charisius/dpa, Cover: G+J

Fast 13.000 Mitarbeiter produzierten über 100 Zeitschriften und Zeitungen in 14 Ländern. Es war der größte Zeitschriftenverlag Europas. Stern, Geo, Brigitte, Capital und Schöner Wohnen, Tageszeitungen wie Financial Times Deutschland und Berliner Zeitung, sie alle wurden bei Gruner + Jahr verlegt. Als Wolf Schneider, der legendäre Leiter der verlagseigenen Journalistenschule, im Jahr 2000 seine Gruner + Jahr Story publizierte, befand sich das Hamburger Vorzeigeunternehmen auf dem Höhepunkt seiner Bedeutung. Die nationalen Konkurrenten Burda, Springer und Bauer konnten vor diesem Expansionsdrang nur den Hut…

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