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Invasionsziel Venezuela

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Szene in der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Im Hintergrund ist ein Graffito, das Präsident Nicolás Maduro abbildet

Foto: Federico Parra/AFP/Getty Images

Geschichte kann sich bekanntlich wiederholen – das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce, wusste Karl Marx. Die Erkenntnis trifft auch auf Venezuela zu. Die jüngst versuchte Landung von 60 Söldnern mit dem Ziel, Präsident Maduro zu entführen und in die USA bringen, wo 15 Millionen US-Dollar Kopfgeld auf ihn ausgesetzt sind, mutete an wie eine dilettantisch inszenierte Farce. Die Rambo-Aktion zerschellte an der Abwehr venezolanischer Sicherheitskräfte, bevor sie richtig begann. Das Ergebnis: acht Tote, mindestens 34 Festnahmen, darunter zwei US-Amerikaner. Die Operation erinnert an die Schweinebucht-Invasion auf K…

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