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„Es ist jetzt nicht die Zeit für Rampensäue“

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Regisseur im Notbetrieb

Foto: privat

Er habe kein Problem, sich in die Karten gucken zu lassen, sagt Leander Haußmann am Telefon. Das Problem sei der Treffpunkt. Da die Bühnenbretter nur mehr virtuelle Latten seien, probiere er mit dem Hamburger Thalia-Ensemble gerade vom Sofa, über Zoom. In seiner Friedrichshagener Wohnung habe es allerdings einen Wasserrohrbruch gegeben – wo die nächste Probe stattfinde, wisse er noch nicht. Er würde sich melden.

Drei Tage später stehen wir auf dem Balkon seiner Freundin in Prenzlauer Berg. Es ist sonnig, ein bisschen windig. In wenigen Minuten soll die Probe beginnen. Haußmann hat seinen Laptop auf ein niedriges Tischchen gestellt, zündet sich eine Zigarette an. Er bläst den Rauch gegen den Bildschirm und erklärt das Programm, das ihn mit den …

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