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Erübrigt sich während Corona das Sternchen?

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Traditionelle Geschlechterrollen erleben in der Krise eine Renaissance. Zu ihrer Legitimierung taugt das trotzdem nicht

Foto: Hulton Archive/Getty Images

Diese Corona-Zeit ist eine Extremerfahrung. Wir alle erleben sie sehr unterschiedlich, sie verstärkt bestehende Ungleichheiten. Ein paar gemeinsame Erfahrungen gibt es in dieser Zeit aber: Maske tragen, Homeoffice, Videokonferenzen, Bananenbrot backen statt in die Kneipe zu gehen. Viele, insbesondere die Privilegierten, denken: Endlich können wir uns auf das Wesentliche konzentrieren! In einem Kommentar beim NDR freute sich Schriftstellerin Cora Stephan kürzlich darüber, dass es momentan nicht um „Gendersternchen“ und „Toiletten für das dritte Geschlecht“ ginge. Die derzeitige Krise würde zeigen, dass sich „das alte Normal“, sp…

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