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Tiere gehören sortiert

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Kriechend, eindeutig kriechend. Kriechend wie ein Maulwurf

Foto: Imago Images

Mein Garten gehört den Tieren viel mehr als mir selbst. Sie sind meistens unsichtbar, aber immer gegenwärtig. Da ist der Lärm in der Nacht, wenn es sonst still ist: die entfernten Schreie der Pfauen, das Glucksen der Frösche, die Kadenzen der Singvögel. Da sind die Löcher im Rasen vom Dachs, die umgelegten Erlen am Ufer, die der Biber gefällt hat. Federn von einem Kampf.

Das ist alles naturgemäß ein großes Durcheinander, und bei den Tieren gilt erst recht, was bei den Pflanzen galt: Es braucht eine Ordnung. Aber welche? Nehmen wir mal Foucault und seine Ordnung der Dinge. Es beginnt mit einer Vorrede: „Dieses Buch hat seine Entstehung einem Text von Borges zu verdanken. Dem Lachen, das bei seiner Lektü…

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