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Säulen stehen zusammen

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US-Staatssekretär Mike Pompeo bei seiner Ankunft am Flughafen in Bagdad im Mai 2019

Foto: Mandel Ngan/AFP/Getty Images

Dass Mike Pompeo vor Wochenfrist nicht wie erwartet in Berlin vorstellig wurde, schien auf den ersten Blick ein Affront zu sein. Tatsächlich war der Trip des Außenministers nach Bagdad für die USA um einiges wichtiger. Der Irak ist der wunde Punkt der Trump-Regierung, will sie Iran durch einen globalen Abnahmeboykott für Erdöl derart in die Mangel nehmen, dass ein ökonomischer Kollaps droht und der Regimesturz gleich mit. Wenn man so will, ein Enthauptungsschlag ohne Militärintervention. Von allen sonstigen Konsequenzen abgesehen, ist das für die USA auch deshalb riskant, weil sie im Irak wegen ihrer dortigen Präsenz verwundbar sind.

Nach dem Abzug des Besatzung…

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