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Auf dem Anti-Weber-Trip

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Wenn Macron mit der liberalen Machtoption liebäugelt, bleibt Angela Merkel womöglich das Nachsehen

Foto: Leon Neal/Getty Images

Rache ist süß und oft vergeblich. In diesem Fall wohl auch. Emmanuel Macron denkt an die liberale Machtoption im nächsten EU-Parlament. Eine Fraktion aus seiner Renaissance-Liste, der FDP, Ciudadanos aus Spanien, zwei Parteien aus den Niederlanden, Momentum aus Ungarn, den österreichischen Neos und vermutlich auch Italiens Partito Democratico soll die Mitte besetzen und anderen bestreiten. Zuallererst der konservativen EVP, die nach dem 26. Mai womöglich unter Hegemonie-Entzug fällt, wenn sie – an Mandaten ärmer – vom Mehrheitsführer ins Fach des Mehrheitssuchers wechselt. Und mit Macrons liberaler Allianz auskommen müsste?

Der könnte sich bei dieser ...

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