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„Dann ist alles fremd“

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Florian Werner und Svenja Flaßpöhler schreiben Bücher. Und sind Eltern. Der Moment der Geburt ist für sie der Beginn der Philosophie

Foto: Marcus Glahn für der Freitag

Am Küchentisch einer Altbauwohnung in Berlin-Prenzlauer Berg, in der Ecke steht ein selbst gestaltetes Plakat auf dem Boden: „Es gibt keinen Plan B für den Planeten!“ Ihre Tochter, elf, gehe freitags zur Demo, sagt der Autor Florian Werner. Seine Frau Svenja Flaßpöhler, Chefredakteurin des Philosophie Magazins, macht Kaffee. Ihr Sohn ist vier.

der Freitag: Frau Flaßpöhler, Herr Werner. Als Ihre Tochter zwei Jahre alt war, haben Sie deren Nachnamen von Flaßpöhler zu Werner geändert. Warum?

Svenja Flaßpöhler: Ich wollte eben nicht die allmächtige Mutter sein und neben der ungleich stärkeren leiblichen Verbindung auc…

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