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Lebe lieber sinnlich

Wahnwitzige Skizzen, mechanisch anmutende Konstruktionen, viktorianische Kostüme. Die Besucher staunten nicht schlecht, als sie das Sammelsurium sichteten, das vor vier Jahren im Berliner Künstlerhaus Bethanien ausgebreitet war. War das schon Kunst oder handelte es sich doch bloß um abgedrehte Bastlerarbeiten?

Das mechanische Corps. Auf den Spuren von Jules Verne war die letzte und zugleich eine der erfolgreichsten Ausstellungen von Peter Lang. Was wie historische Objekte wirkte, war tatsächlich ein Kompendium zeitgenössischer Kunstobjekte. Manche sahen wie Uhren aus, Pendel oder Fluggeräte. Was sie einte, war der ästhetische Rückgriff auf das utopische Potenzial von Technologien des frühen Industriezeitalters – in einem Zeitalter, dessen technologisches Potenzial ans Magische grenzt.

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