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Knurrigkeit statt Kumpelei

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Statt über Doping oder Depressionen zu berichten, geht es Journalisten öfter um Fanmeilen und Bratwurstbegeisterung

Foto: imago/snapshot

Hajo Seppelt dürfte die letzten Tage als recht unangenehm empfunden haben. Der Investigativreporter der ARD berichtet seit einigen Jahren unter anderem über systematisches Doping bei russischen Olympioniken. Nun war ihm zwischenzeitlich das Visum für die Fußball-WM verweigert worden. Auch wenn Seppelt nun wohl doch einreisen darf: Die Causa selbst und das Schweigen der Fifa zeigt deutlich, welche Art von Sportjournalismus offensichtlich als entbehrenswert erachtet wird.

So oder so wird auch in diesem Sommer wieder eine glatte Wohlfühlberichterstattung die Fußball-WM dominieren. „Taktikanalysen“, die wenig Tiefe, aber unglaublich viele animierte…

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