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Ersehnte „Dritte Republik“

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Silvio Berlusconi (rechts) taktiert und hofft auf Matteo Salvini

Foto: Tiziana Fabi/AFP/Getty Images

Was lange währt, wird endlich gut? Nicht immer. Bei der Hängepartie um die Regierungsbildung in Rom weiß man nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll. „Die Sache wird langsam grotesk. Wir machen auf nationaler wie auf internationaler Ebene eine ganz schlechte Figur“, fand der rechte Hardliner Renato Brunetta (Forza Italia), ausnahmsweise muss man ihm recht geben.

Sein Chef, der unsterbliche Silvio Berlusconi, hat besser taktiert. Noch Anfang Mai hatte er die Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) als „Partei der Arbeitslosen“ beschimpft, die er in seinem Mediaset-Konzern höchstens „zum Kloputzen“ einsetzen würde. Dann gab er plötzlich grünes Licht für eine Regierung mit Beteiligung ebenjen…

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