Loading

Die Gewalt zieht Kreise

placeholder article image
Fiel als Achtjähriger Vergewaltigungen zum Opfer: Junot Díaz

Foto: Andrew Toth/Getty Images for The New Yorker Festival

Dass uns der letzte #MeToo-Skandal um den Schriftsteller Junot Díaz noch immer nicht losgelassen hat, liegt daran, dass er die Serialität der #MeToo-Fälle unterbricht und einen Wendepunkt in der Diskussion über sexuelle Gewalt darstellt. Díaz, der bekannt wurde für den Erzählband Drown und den Roman The Brief Wondrous Life of Oscar Wao, erschütterte Mitte April mit einem autobiografischen Essay im New Yorker: „The Legacy of Childhood Trauma“ beschreibt die langanhaltenden Folgen der wiederholten Vergewaltigung, der Díaz als Achtjähriger zum Opfer fiel. Mit den Worten „Trauma ist ein Zeitreisender“ kommentiert Díaz die Spuren der Destruktionswut, die dieses Erle…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.