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Zu gut, um wahr zu sein

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Kein bisschen Offshore? Foto: Spencer Platt/Getty Images

Sagen Sie Island, und Sie bekommen nur Gutes zu hören. Jeder will einmal dorthin. Wegen Björk, wegen der Natur, wegen der Elfen, weil es keine Armee gibt und keine Atomkraft. Wenn ein Land existiert, das seit Jahrzehnten oft nur positive Assoziationen weckt – dann Island. Wären alle bloß ein bisschen mehr wie dieser Staat, würde die Welt ein besserer, wenn nicht gar paradiesischer Ort sein.

Die Finanzkrise, die das Land 2008 an den Rand des Abgrunds brachte, hat dieses Bild zerstört – doch nur ganz kurz. Es dauerte nicht lange, da war Island wieder das gute Beispiel, das sich selber am Schopfe aus dem Elend zieht, das die Krise aufarbeitet und die Banker bestraft. Und die schöne Natur und Björk waren ja auch noch da. Es ga…

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