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Die Roma im Jahr 2037

Da fängt das Problem schon an: Ich habe eigentlich keinen direkten Kontakt zu Roma. Ich lese über sie, meistens in unguten Zusammenhängen, eine regelrechte Berichtflut gab es in der Lokalpresse über das sogenannte Horror-Haus in der Berliner Grunewaldstraße, ich höre das eine oder andere, auch hier geht es oft um Diebstahl, Verwahrlosung. Und neulich wollte ich zu einem Straßenfest, war aber verhindert, und, stimmt, ich wollte da auch hin, weil ich die Musik der Sinti und Roma mag, auch wenn ich damit möglicherweise ein "philoziganistisches" Klischee reproduziere.

Klischee und Vorurteil, diese Begriffe sind sofort da, wenn über – und nicht: mit – Roma gesprochen wird. Und ein Aber gesellt sich gleich dazu, auch ich denke oft, „das sind doch nicht alles nur Klischees“. Dazu unten mehr. S…

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