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Krimi „Vom Untergang“: Große Politik und süddeutsche Peripherie in Weimarer Republik

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Philipp Scheidemann (1865-1939), eine der herausragendsten Figuren der Weimarer Republik, 1925

Foto: akg-images/Picture Allaince

Fürth, 1922. Als die junge, lebenshungrige Emma, Tochter des polizeibekannten Anarchisten Fritz Oerter, eine Stelle als Schreibkraft in der Spiegelfabrik annimmt, findet sie sich bald wieder in den Kämpfen ihrer Zeit. Zwischen Arbeit und Kapital, Republikanern und Antidemokraten, Patriarchat und dem Drängen nach weiblicher Selbstbestimmung. Sie beginnt eine Affäre mit ihrem Chef und stößt per Zufall auf die Spur eines Plans, mit dem elitäre Kreise die Presse zu steuern versuchen. Treibende Kraft der Verschwörung ist der damals auf dem Höhepunkt seines Ruhms stehende Geschichtsphilosoph Oswald Spengler. Emma muss schließlich mehr als nur eine schwerwieg…

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