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Warum ich gern Mutter bin und das auch zeitgemäß finde

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Kein Cis-Mann kann ein Kind austragen. Das ist so banal wie tragisch – tragisch vor allem für die Frauen, die um das Recht der reproduktiven Selbstbestimmung kämpfen

Foto: Ian Waldie/Getty Images

Bisweilen schäme ich mich beinahe, es auszusprechen, aber ich bin ausgesprochen gerne Mutter. Womit ich meine, dass ich das Leben mit meinen Kindern enorm schätze, bewusst gewählt habe und tatsächlich nicht bereue. Zugleich entspreche ich in den Augen vieler vermutlich nicht dem traditionellen Bild von einer Mutter. Bisweilen müssen meine Kinder deutlich hinter meiner Arbeit zurückstehen, und ich schäme mich dafür kein bisschen.

Dass ich gerne Mutter bin, auch den Begriff der Mutter mag, das drückt sich nicht zuletzt im Namen dieser Kolumne aus. Mutti Politics zu machen, heißt auch, mit …

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