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Strukturwandel in NRW: Was kommt nach dem Kohle-Bergbau?

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Braunkohle-Kraftwerk Niederaußem 2011

Foto: Matthias Jung

Wenn man im Frühjahr in Nordrhein-Westfalen über so etwas wie Strukturwandel recherchiert – Eingeweihte sprechen von der heißen Phase des Landtagswahlkampfs, die stets in den Mai fällt –, hat sich der Himmel blitzblau geputzt, früher Raps blüht auf Lössböden, Äcker leuchten grün. Manchmal steht man knapp neben einem gewaltigen Loch im Boden, Felder strecken sich grade bis zum Rand, tief unten wirken Schaufelradbagger wie Spielzeuge. Auf Schildern steht, dass sie 13.500 Tonnen wiegen. Kühltürme atmen dicke Schwaden aus. Irgendwo scheint stets eine Autobahn zu sein. Helles Rauschen erinnert an ständige Bewegung in einem Land, in dem am kommenden Sonntag nicht nur darüber entschieden wird, wer als Regierungschef in die Düsse…

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