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Ein Gespenst geht um in Frankreich: Jean-Luc Mélenchon will Regierungschef werden

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Nach seinem eigenen, knappen Scheitern bei der Wahl zum Präsidenten hat Mélenchon den Absturz anderer Linker und Grüner zum Schulterschluss genutzt

Foto: Blanquart/Abaca/dpa

Präsident Emmanuel Macron darf das französische Kapital weitere fünf Jahre verwöhnen, die Neofaschistin Marine Le Pen muss in Warteschleife und Jean-Luc Mélenchon, und das linke Gespenst, war zum dritten Mal bei einer Präsidentenwahl knapp geschlagen. In Frankreich schien zuletzt alles seinen rechten Gang zu gehen.

Dann aber überraschte Mélenchon, Kopf von La France insoumise, indem er in einem Fernsehinterview sagte: „Wählt mich zum Regierungschef. Am ersten Tag friere ich die Preise ein. Am zweiten Tag erhöhe ich den Mindestlohn auf 1.400 Euro netto. Am dritten installiere ich die ökologische Planung. Am vi…

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