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Das Neun-Euro-Ticket ist eine Zeitenwende für unsere Mobilität

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Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen. Diese Erfahrung machten viele „Dorfkinder“ früher – und sie machen sie noch heute

Foto: Manngold/IMAGO

Es ist gerade nicht unbedingt die Zeit für Hymnen – dennoch will ich eine anstimmen: auf das 9-Euro-Ticket, das ab Juni drei Monate lang bundesweit für den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr gilt, wie Bundestag und Bundesrat beschlossen haben. Endlich wird ökologische und soziale Gerechtigkeit wahr. Wenn viele Menschen das Auto stehen lassen, weil öffentliche Verkehrsmittel unschlagbar günstig sind, entlastet das Städte und Klima.

Aber es geht um mehr: um Freiheit – besonders für diejenigen mit schmalem Geldbeutel. Kein Wunder, dass den Geschäftsleuten auf der Nobelinsel Sylt und ihren reichen Bewohnerinnen vor Schreck die Edel-Pommes mi…

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