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Muscle-Shirts zu Rollkragenpullovern

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Als sie den Vater aus dem Gefängnis abholt, gibt sie Autogramme. Aber da ist mehr

Foto: imago/Brigani-Art

Ein Fan der Band Steely Dan zu sein: Das ist kein Verbrechen. An der Börse herumzugaunern hingegen: Das ist sehr wohl ein Verbrechen. Daddy’s Home handelt von beidem. Es ist das sechste Album der Musikerin St. Vincent aus New York und zugleich das erste, mit dem sie sich als Anhängerin der legendär guten (und legendär uncoolen) Jazz-, Soft-, Funk- und Poprock-Veteranen zu erkennen gibt. Es ist außerdem das erste, seit ihr Vater 2019 aus dem Gefängnis entlassen wurde. Zehn Jahre hatte er eingesessen, es ging um Betrug im Wert von 43 Millionen US-Dollar. Nun kommt der Mann nach Hause zu einer Tochter, die im Verlauf derselben zehn Jahre Karriere gemacht hat.

St. Vincent heißt e…

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