Loading

Werft ab eure Sorgen

placeholder article image
Modisch strebt der Wanderer meist zu den Grenzregionen der Zumutbarkeit

Foto: Jonas Bendiksen/Magnum Photos/Agentur Focus

Wenn der Frühling durch graue Wolkendecken bricht und die Sonnenstunden zunehmen, beginnt die Wandersaison. Auch in Covid-19-Zeiten ist Wandern – allein oder paarweise und in heimischen Gefilden – relativ ungefährlich. Bevor man aufbricht, kann man sich in Katalogen für die Wanderausrüstung an komplizierten Namen und sensationellen Neuerungen fürs Erklimmen von Felsen und Durchqueren von Mooren freuen. Oder Wanderbücher lesen.

Zum Beispiel Albert Kitzlers Vom Glück des Wanderns, einen „philosophischen Wegbegleiter“. Der beginnt gleich mit einer Warnung, auch wenn Kitzler sie so wohl nicht gemeint hat: „Wandern und Denken haben etwas Meditatives.“ Was folgt, is…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.