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Tödliche Sackgassen

Katsumasa Shiki, Leiter der Abteilung für Gewaltverbrechen, steht in Hideo Yokoyamas Krimi 50 kurz vor der Festnahme eines pädophilen Serientäters, als ein neuer Fall dazwischengerät. Shiki, Spezialist für Verhöre und ein „unbestechliches Ass der Kriminalpolizei“, wird für die Befragung des Kommissars Sōichirō Kaji gebraucht. Kaji hat seine Frau erwürgt, am Todestag des an Leukämie verstorbenen Sohnes. Mit kaum fünfzig Jahren war Keiko Kaji an Alzheimer erkrankt, das Delikt ist „Tötung auf Verlangen“. Im Verhör ist das Geständnis sofort ausgesprochen, komplizierter erweist sich die Frage, was Kaji in den zwei Tagen danach vorhatte, bevor er sich stellte: Selbstmord oder Weiterleben oder Besuch einer Sexarbeiterin? Während der verdächtigte Serientäter zwar dingfest gemacht wird, gerät di…

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